Hildesheim, eine der ältesten Städte Norddeutschlands mit 102.325 Einwohnern, wurde 815 vom Heiligen Römischen Kaiser Ludwig dem Frommen als Bistum gegründet. Die erste Siedlung entstand auf dem Domhügel, wo eine Kapelle errichtet wurde.
Im Mittelalter wuchs die Stadt zu einem wichtigen Handelszentrum entlang der Hellweg-Route. 983 erhielt sie Marktrechte von König Otto III. und trat 1367 der Hanse bei. Dennoch war Hildesheim von religiösen Konflikten geprägt. Die Spannungen zwischen Bürgern und Bischof führten zu langjährigen Auseinandersetzungen.
1542 schloss sich Hildesheim der lutherischen Reformation an, blieb aber durch den katholischen Dom und weitere Gebäude auch ein Zentrum des Katholizismus. Diese konfessionelle Vielfalt prägt die Stadt bis heute.
Hildesheim ist bekannt für seine UNESCO-Welterbestätten: den Dom und die Michaeliskirche mit ihrer ottonischen Architektur. 2015 feierte die Stadt ihr 1200-jähriges Bestehen.









Ob beim Erkunden der Fachwerkhäuser in der Brühlstraße oder beim Besuch des Mariendoms – Hildesheim lädt ein, seine bewegte Geschichte hautnah zu erleben.

